Erkenntnisse teilen, einordnen und gemeinsam weiterdenken

Im Erkenntnisdialog machen wir Forschung anschlussfähig. Wir teilen empirisch gewonnene Erkenntnisse aus dem Bereich Kinderschutz und dem pädagogischen Themenfeld Kinderschutz, ordnen sie systemisch ein und bringen sie in einen fachlichen Austausch – mit dem Ziel, gemeinsames Verstehen zu ermöglichen und neue Perspektiven auf Handlungsspielräume im Kinderschutz zu eröffnen.

Der Erkenntnisdialog umfasst unterschiedliche Formate und Ebenen: Zum einen schaffen wir Dialogräume, in denen Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen des Kinderschutzsystems zusammenkommen, Forschungsergebnisse diskutieren und deren Bedeutung für Praxis, Organisation und Steuerung gemeinsam reflektieren. Zum anderen richten wir uns mit überregionalen Beiträgen an eine breitere Fach- und interessierte Öffentlichkeit, indem wir aktuelle Befunde einordnen, Kontexte sichtbar machen und Entwicklungen differenziert beleuchten.

Gemeinsam ist allen Formaten unser Verständnis von Erkenntnisarbeit: Wir verstehen Forschung nicht als fertige Antwort, sondern als Ausgangspunkt für Dialog, Reflexion und Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt stehen nicht einfache Lösungen, sondern ein vertieftes Verständnis komplexer Zusammenhänge – als Grundlage für verantwortungsvolles Handeln im Kinderschutz.

Regionaler Fachdialog

Eines unserer Austauschformate ist der regionale Fachdialog. Hier kommen Akteur:innen aus der Region Gießen zusammen, die in unterschiedlichen beruflichen Kontexten Verantwortung im Kinderschutz tragen. Dazu gehören unter anderem Fachkräfte und Leitungen aus Bildungseinrichtungen, Trägervertretungen, Fachberatung, Verwaltung sowie weitere im Bildungs- und Kinderschutzsystem tätige Personen.

Ausgangspunkt der Treffen sind aktuelle Ergebnisse aus der Forschung unseres Instituts, die wir vorstellen und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, ein besseres Verständnis für jeweilige Rollen, Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen zu entwickeln und in einen offenen, fachlichen Austausch über Konsequenzen für Praxis, Organisation und Steuerung zu kommen.

Der Austausch findet quartalsweise in der Region Gießen statt. Die Treffen richten sich an Personen mit beruflicher Verantwortung im Kinderschutz und leben von der Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen der Teilnehmenden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder weiteren Informationen freuen wir uns über eine kurze Nachricht per E-Mail. Die offizielle Einladung zu den einzelnen Terminen stellen wir jeweils im Vorfeld hier zur Verfügung und versenden sie zusätzlich per E-Mail. In der Einladung informieren wir über den jeweiligen inhaltlichen Fokus des Treffens.

Öffentliche Einordnung von Forschungsergebnissen

Ergänzend zu den dialogischen Formaten entwickeln wir Beiträge, in denen wir zentrale Ergebnisse aus der Forschung öffentlich zugänglich machen und systemisch einordnen: Wir greifen aktuelle Themen und Ergebnisse auf, ordnen sie vor dem Hintergrund bestehender Strukturen und Rahmenbedingungen ein und arbeiten heraus, welche Fragen, Spannungsfelder und Handlungsspielräume sich daraus ergeben. Die Beiträge richten sich an Fachöffentlichkeit, Träger, Entscheidungsträger:innen (z.B. Jugendämter) sowie an eine interessierte Öffentlichkeit und sollen zur fachlichen Auseinandersetzung und zum Weiterdenken anregen.

Aktuelle Beiträge zur Einordnung empirischer Ergebnisse stellen wir in Kürze hier zur Verfügung.

Melden Sie sich gerne per Mail oder über unser Kontaktformular, wenn Sie ab sofort auch per E-Mail über Neuigkeiten, u.a. über unsere Weiterbildungsformate, informiert werden möchten.